Spektakuläre Schwarzgurtprüfung beim MTV Rosenheim
Daniel Pfingsten sichert sich Junior – Dan

Vergangenes Wochenende fand in der Abteilung Kun-Tai-Ko des MTV Rosenheim eine spektakuläre Schwarzgurtprüfung statt. Der 17-jährige Gymnasiast Daniel Pfingsten konnte sich in einer herausragenden Prüfung den Jugend-Schwarzgurt sichern, eine Neuheit beim MTV Rosenheim, denn bisher hatte niemand diesen erreicht.  Unter den kritischen Augen des Prüfungskomitees unter der Leitung von Sensei Adi Bernard zeigt Pfingsten herausragende Leistungen in den verschiedenen Kategorien der fernöstlichen Kampfsportart Kun-Tai-Ko (japanisch für „Mächtiger kleiner Körper“).
Die Prüfung begann traditionell mit dem nervenaufreibendsten Teil, der sogenannten Kihon. Hier musste Pfingsten möglichst fehlerfrei und präzise, dabei aber gleichzeitig kraftvoll, komplizierte Technikabfolgen vorführen, die er sich davor einprägen musste. Er meisterte diesen Teil beinahe fehlerfrei, ebenso wie die folgende Disziplin Kata,  in welcher  vorher einstudierte, lange Technik und Bewegungsabläufe vorgeführt werden müssen.
Ab jetzt begannen die Partnerdisziplinen, zunächst waren dies One-Steps, vorher eingeübte Verteidigungen gegen Faustangriffe. Hier leiste sich Pfingsten keine Fehler und auch die darauf folgende Selbstverteidigung, bei welcher er sich gegen diverse Waffenangriffe (z.B. Messer, Stock, Pistole) zur Wehr setzen musste, absolvierte er mustergültig. Dabei mussten eher seine Partner leiden, denn die Techniken wurden kraftvoll und oft sehr spektakulär ausgeführt, so dass das ein oder andere Mal ein mitfühlendes Stöhnen durch das zahlreich erschienene Publikum ging.
Zum hin Schluss bot Pfingsten den Zuschauern nochmal eine tolle Show, als er der Reihe nach sieben Bretter zerschlug, teilweise sogar zwei auf einmal. Zur Abrundung folgten noch zweimal zwei Minuten Kickboxen und auch hier zeigt der Prüfling ein letztes Mal seine Körperbeherrschung und technischen Fähigkeiten.
Ein sichtlich zufriedener Adi Bernard  überreichte nach gut zwei Stunden dem entkräfteten, aber überglücklichen Daniel Pfingsten den ersten Jugend-Schwarzgurt der Vereinsgeschichte, nicht ohne ihn ausdrücklich für eine beinahe perfekte Prüfung zu loben.
Hochkarätige Schwarzgurt – Prüfung beim MTV Rosenheim

Stefan „Doogie“ Barthold schafft Sprung zum Meister – Dan

Am Samstag dem 17. März fand beim MTV Rosenheim Abteilung Kun – Tai – Ko eine ganz besondere Prüfung statt. Stefan Barthold schaffte dem Schritt vom Braun – zum Schwarzgurt und ist jetzt "Meister" in der Kampfsportart Kun – Tai – Ko. In einer eindrucksvollen und sehr guten Prüfung zeigte er sich erfolgreich vor den Augen der Prüfungskommission unter Leitung von Sensei Adi Bernard. 
Zunächst musste er diverse „Katas“ aufführen, Formenläufe in denen Techniken in einer einstudierten Reihenfolge möglichst flüssig und kraftvoll wiedergegeben werden müssen. Dies konnte Barthold ohne große Schwierigkeiten meistern und so kam man bald zum nächsten Teil der etwa zweistündigen Prüfung. Den nun folgte der – laut Sensei Bernard – schwerste Teil der Prüfung, die Kihon. Hierbei muss sich der Prüfling eine Reihe von komplizierten Techniken einprägen und diese dann möglichst fehlerfrei ausführen, teilweise auch mit großer Kraft und Präzession am Sandsack.
Die nächste Disziplin waren die sogenannten „One – Steps“, einstudierte Technikübungen mit Partner, die Barthold hoch konzentriert und sauber bewältigte. Spektakulär ging es weiter und der Prüfling konnte sich endlich „austoben“, denn bei der nächsten Disziplin – der Selbstverteidigung (SV) – sind nur die Angriffe vorgegeben und man kann sich die Verteidigungen dazu vorher selbst erarbeiten. Naturgemäß geht es bei der SV aufsehenerregender zu und Barthold zeigt hier viele tolle Würfe und Verteidigungen, an denen sich wohl jeder außer sein „Angreifer“ richtig erfreuen konnte.  Warum Barthold den Titel des „Meisters“ wahrlich verdient hat, wurde spätestens beim Bruchtest klar, als er mit beeindruckender Leichtigkeit mehrere dicke Holzbretter zertrümmerte, zwei sogar mit einem formvollendeten Sprungkick. Zum Abschluss einer sehr guten Prüfung musste er sich noch einige Minuten im Kickboxen beweisen, doch auch hier traten keinerlei Schwierigkeiten für den Prüfling auf.
So konnte Barthold am Ende, zwar völlig entkräftet aber sichtlich glücklich, nur wenig Tage vor seinem 36. Geburtstag den schwarzen Gürtel als eine Art vorläufiges Geburtstagsgeschenk entgegennehmen. Prüfungsleiter Bernard  widmete ihm dann noch ein durchaus auf ihn zutreffendes japanisches Sprichwort: Was unter den Blumen die Kirschblüte ist, ist unter den Menschen der Krieger.

 

Kämpfer vom MTV-Rosenheim wieder Erfolgreich!

Am vergangen Wochenende fand in Ebern die Bayrische Meisterschaft der WKC im Kickboxen statt.

Marco Schönhoff und Florian Kienberger vom MTV Rosenheim traten hier in den Klassen bis 70Kg und bis 75 Kg an.

 

In der Klasse bis 70 Kg starteten die beiden Rosenheimer in unterschiedlichen Pools und konnten daher erst im Finale aufeinander treffen.

Florian Kienberger welcher dieses Jahr schon einige Turniere gekämpft hatte allerdings nur in den Farbgurtklassen Erfolgreich war wollte nun zeigen das sich das harte Training mit den beiden Weltmeistern Michael Reiser und Marco Schönhoff in den letzten Monaten rentiert hatte.

Im ersten Kampf stand er Thomas Lohmeier aus Regensburg gegenüber.  Kienbergerger welcher technisch weit überlegen war deckte seinen Gegner mit Harten Fußkicks ein, stark eingeschüchtert ließ  sich der Regensburger ein ums andere mal  zu waghalsigen Aktionen hirnreißen , welche meist zu einem Vorteil für seinen Gegner führten. Mit 9 zu 4 Punkten wurde er vom Rosenheimer aus dem Turnier geworfen. In den nächsten beiden Kämpfen tat sich der Rosenheimer schon ungleich schwerer und konnte am Ende nur nach einer Entscheidung in der Verlängerung ins Finale einziehen.

Bei Marco Schönhoff sah die Sache schon etwas dominanter aus. Er besiegte Roman Schmidt mit 11 zu 2 Punkten und konnte danach mit 2 vorzeitgen Technischen KO´s ins Finale gegen seinen Vereinskollegen einziehen´.

Das Finale konnte Schönhoff mit 14 zu 9 Punkten für sich entscheiden und damit  holte er sich den 2. Bayrischen Meistertitel  in 2 Verbänden für 2011.

In der Klasse bis 75 Kg konnte sich Schönhofff ebenfalls bis in Finale vorkämpfen unterschätzte seinen Gegner hier jedoch Anfangs und musste sich mit dem 2 Platz zufriedengeben.

Am vorangegangenen Wochenende waren Marco Schönhoff und Michael Reiser im Belgischen Beveren und traten am Flanders Cup, dem größten reinen Pointfighting Turnier der Welt gegen die besten an. Michael Reiser startete nach einem 2 Wöchigem ausfall wegen Grippe verhalten in den ersten Kampf der Klasse bis 89 Kg, konnte sich jedoch gegen seinen Gegner Alex Hook aus Irland mit 14 zu 8 klar durchsetzten.

Auch den nächsten Kampf gegen Olav Marx die Nr. 1 aus Schweden bereitete dem Rosenheimer keine größeren Probleme. In Kampf Nr. 3 konnte Reiser seinen Gegner vorzeitig Technisch KO setzen. Erst im Viertelfinale musste sich der Rosenheimer in einem spannenden 2 mal 2 Minuten Kampf dem Ungarn Krisztian Jaroszkievicz,geschlagen geben.

Schönhoff kämpfte in der Klasse bis 69Kg und traf auf den Norweger Marton Spissoy, mit 14 zu 10

Kickboxer vom MTV-Rosenheim in Bregenz erfolgreich

 

Am vergangenen Samstag fanden die Internationalen Bregenz Open im Kickboxen statt.

Mit einigen hundert Teilnehmern aus über 4 Nationen sollte das Turnier am Rande des Bodensees eine große Herausforderung für die 3 Kämpfer aus Rosenheim werden, zumal am Ende der Einzelausscheide, wo Pokale und Medaillen zu holen waren, noch die Grand Champion Kategorie auszukämpfen war, in welcher es um einen begehrten 5 Kilo schweren Champion Gürtel ging, wie man ihn sonst nur aus dem Profiboxen kennt.

Florian Kienberger musste in der Klasse U19 bis 74 Kg als Erster sein Können unter Beweis stellen. Mit 2 schnellen Siegen, in welchen Kienberger mit schnellen Faustangriffen glänzen konnte, zog er in das Finale dieser Klasse ein und gewann dieses am Ende mit 12 zu 10 Punkten.

In der Klasse U19 bis 79 Kg gelang es dem Rosenheimer ebenfalls das Finale zu erreichen, leider musste er sich hier Adam Prizl aus Bregenz knapp mit 2 zu 1 Punkten geschlagen geben.

In der Herrenklasse bis 89 Kilogramm erreichte Kienberger den 3 Platz sowie das Halbfinale des Grand Champion Wettbewerbs.

Marco Schönhoff begann das Turnier mit der Klasse Herren bis 74 Kg. Nach 2 vorzeitigen Siegen durch Technisches KO musste sich der Rosenheimer hier dem amtierenden Weltmeister in gleich 2 Verbänden, Dominik Mayer aus München, in der Verlängerung knapp mit 11 zu 10 Punkten geschlagen geben.

Die Klasse bis 79 Kg wurde jedoch vom Rosenheimer WKA Weltmeister dominiert. Mit einem 14 zu 5 Erfolg über Sebastian Schuster aus Lichtenstein und einem vorzeitigen Sieg gegen Thomas Kryzniak aus Wien zog er in das Finale dieser Klasse ein. Nun musste der Rosenheimer in 2 Kategorien, welche auf 2 verschiedenen Kampfflächen ausgetragen wurden, immer im Wechsel ohne Pause antreten. Bei jeweils 2 mal 2 Min pro Kampf zehrte das stark an den Kräften des Rosenheimers. Doch trotz dieser Belastung gewann er sein Finale mit 18 zu 14 Punkten gegen Samy El Younnsi vom Team Mach1 Frankfurt und zog in der Grand Champion Klasse ins Halbfinale ein. Leider musste er sich hier wieder Dominik Mayer aus München geschlagen geben.

Michael Reiser begann mit der Klasse über 94 Kg, kämpfte sich ins Finale vor und gewann dieses mit 21 zu 14 Punkten gegen Felix Schweiger aus München.

In der Klasse bis 94 Kg kämpfte sich der Rosenheimer mit 2 vorzeitigen Technischen KO´s wieder ins Finale und gewann auch hier gegen seinen Gegner Herrman Bach aus Österreich mit 18 zu 7 Punkten.

Doch der Rosenheimer hatte noch lange nicht genug. In der Klasse bis 89 Kg kämpfte er sich wieder ins Finale und stand nun Mathias Braun vom Team Mach1 Frankfurt gegenüber. In der ersten Runde versprach der Kampf spannend zu werden, denn keiner der beiden Kämpfer konnte sich hier einen Vorsprung erkämpfen. So war der Kämpfer aus Frankfurt nach der ersten Runde einen Punkt vorne.

In Runde 2 hatte man nun das Gefühl es wäre der erste Kampf des Rosenheimers an diesem Tag und nicht der neunte. Leichtfüßig tanzte er seinen Gegner ein ums andere mal aus, lies diesen ins Leere laufen und punktete seinerseits mit schnellen Faustangriffen sowie harten Kicks. Der Kämpfer aus Frankfurt wurde regelrecht zum Zuschauer und konnte keine Gegenwehr mehr leisten. Mit 17 zu 9 Punkten gewann Michael Reiser auch die 3. Gewichtsklasse an diesem Tag.

Nun fehlte dem Rosenheimer nur noch der Grand Champion Gürtel für einen perfekten Turnierabschluss. Er kämpfte sich ins Halbfinale vor, wo er sich gegen seinen eigenen Schüler Florian Kienberger den Einzug ins 4. Finale des Tages sicherte. Hier traf Reiser auf Dominik Mayer, amtierender Weltmeister der WKA und ISKA 2011. Reiser schickte den Münchner mit 9 zu 4 Punkten nach Hause und holte sich nach 3 gewonnenen Gewichtsklassen am Ende auch noch den Titel des Grand Champion Bregenz Open 2011.

Eine große Leistung für die 3 Kämpfer aus Rosenheim, trotz starker Konkurrenz in Allen Klassen unter die ersten 3 gekommen zu sein!

Rosenheims Kickboxer vom MTV holen sich den Sieg in der 1. Bundesliga und werden Deutscher Meister 2011!!!

Am Samstag, den 8.Oktober 2011, war es so weit, die Rückrunde der 1. Bundesliga im Kickboxen wurde ausgetragen.

Michael Reiser und Marco Schönhoff, die beiden Weltmeister vom MTV-Rosenheim, traten zusammen mit ihren Teamkollegen vom TV Mallersdorfim Team Starfightersgegen die besten Vereine Deutschlands an um sich nach der erfolgreichen Vorrunde nun endlich den Titel zu holen.

Nach dem knappen 2. Platz im Vorjahr sind sie in dieser Saison als Tabellenerste aus der Vorrunde gestartet.

Im ersten Kampf gegen die Mannschaft des Veranstalters gab es zu Beginn große Diskussionen, da diese nicht antreten wollten. 4 Kämpfer waren verletzungsbedingt ausgefallen. Daraufhin wollte der Trainer von Kelkheim seine Ersatzkämpfer nicht gegen die Profis der Starfighters antreten lassen, um Verletzungen vorzubeugen.

In den darauf folgenden Kämpfen konnte Reiser Michael mit jedem seiner Einsätze Punkte für das Team herausholen und die Starfighters verteidigten ihre Tabellenführung erbittert.

Marco Schönhoff, welcher sich eine Woche zuvor auf der Bayrischen Meisterschaft eine Zerrung im rechten Oberschenkel zugezogen hatte, kam erst in Kampf drei zum Einsatz. Im ersten Kampf der Begegnung Starfighters gegen das Team aus Wilhelmshafen gewann er mit 6 zu 3 Punkten. Anatoli Kuschnir, Stefan Spannfelner und Michael Reiser gewannen ebenfalls ihre Kämpfe in dieser Begegnung.

Die Entscheidung fand erst am Abend auf einer großen Kampfgala in der Kelkheimer Sporthalle statt.

Hier trat das Team Sarfighters gegen die Zweitplatzierten, Team Storck aus Hungen, an.

Hungen, nur 2 Punkte zurück, konnte sich mit einem Sieg noch den Titel sichern.

Im ersten Kampf dieser Begegnung trat Simon Völkl aus Mallersdorf für die Starfighters an und konnte seinen Gegner am Ende mit 2 Punkten Vorsprung schlagen.

Nach den Kämpfen von Stefan Spannfellner und Anatoli Kuschnir war die Begegnung nach 3 Kämpfen wieder offen, es stand unentschieden 14 zu 14.

Den letzten und entscheidenden Kampf in der 1. Bundesliga hatte nun Michael Reiser aus Rosenheim gegen Davin Grimmer aus Hungen.

Vor großem Publikum kam es nun auf der Hauptkampffläche zu einer spannenden Auseinandersetzung, welche über den Sieg des Meistertitels entscheiden würde.

Gleich zu Beginn musste der Rosenheimer Reiser einen schweren Fußkick zum Kopf einstecken. Davin Grimmer nutzte seine Chance und holte sich mit einer schnellen Faustkombination gleich einen weiteren Punkt. Alles sah nach einer dramatischen Niederlage für den Rosenheimer aus, als dieser plötzlich all seine Klasse und Routine ausspielte, in den Kampf zurückfand und seinerseits Druck machte.

Immer wieder konterte Reiser seinen Gegner mit blitzschnellen Faustangriffen aus, drängte den Hungener mit harten Fußkicks zurück und tauchte seinerseits unter den hohen Kicks seines Gegner durch. 10 Sekunden vor Ende dieses für beide Seiten nervenaufreibenden Kampfes sprang der Rosenheimer mit einem unglaublich schnellen Faustangriff vor und traf seinen Gegner hart am Kopf. Grimmer versuchte nun zwanghaft auszugleichen, was ihm jedoch nicht mehr gelang. Als am Ende der Kampf beendet wurde stürmten die Kämpfer der Starfighters auf die Kampffläche und feierten zusammen den Titel des Deutschen Meisters.

Diese Webseite verwendet Cookies.